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Furniere

Tischtennis Holzfurniere - Eine Auflistung der Eigenschaften

Die Anzahl der für den Holzbauer zur Verfügung stehenden Tischtennisfurniere ist unglaublich groß. Betrachtet man die Anzahl Tischtennismarken, die jährlich neue Produkte herausbringen und somit auch immer wieder neue Furnierkombinationen probieren, ist der Gesamtüberblick kaum für den Einzelnen zu Überblicken. Die wichtigsten Tischtennis Holz Furniere sind unter dem Link zu finden. Die Exoten unter den Furnieren sind in dieser Kategorie aufgelistet.

Es gibt mehere Marken im Tischtennis, die recht offen mit den Furnierkombinationen umgehen (z.B. Joola und Donic, bei denen sind viele Details bekannt) andere verschweigen die Kombinationen aus strategischen Gründen. Wer gezielt nach Tischtennishölzern sucht, sollte sich unsere Übersichtstabellen zu den TT Hölzern sortiert nach Marken ansehen. In diesen Tabellen sind alle Werte zu Tempo, Kontrolle und ggf., falls verfügbar die Angaben zur Furnierkombination eingetragen!

Kirschbaum - auch ein optisch ansprechendendes Tischtennis Furnier

Die Kirsche, genauer als Vogel-Kirsche bezeichnet (Prunus avium), ist ein sommergrüner Laubbaum, der der Familie der Rosengewächse angehört und etwa um die 20 m hoch werden kann, selten bis zu 30 m. Die ursprüngliche Heimat des Kirschbaumes sind die Regionen Europas, in denen submeridionales bis gemäßigtes Klima auftritt, er kommt aber auch in der Türkei, Kaukasien und in Teiles des Irans vor. Die Rinde ist anfangs grünfarben, recht glatt und glänzend. Später verfärbt sie sich in rotbraune Töne und die Borke schält sich auch gut sichtbar ab, weswegen sie auch als Ringelborke bezeichnet wird. Viele Kirschbäume erreichen ein Alter von bis zu 100 Jahren, wobei große, frei stehende Exemplare bis zu 1 Millionen Blüten pro Jahr ausbilden können. Die Früchte der Vogel-Kirsche werden im Juni-Juli reif und färben sich in ein dunkles rot bis rot-schwarz. Vogel-Kirschen wurden auch umgezüchtet sowie kultiviert und allgemein als Süßkirschen bezeichnet, etwa die Knorpelkirsche (Prunus avium subsp. duracina) oder die Herzkirsche (Prunus avium subsp. juliana), die dann größere Blätter und Früchte aufweisen und gern in Gärten angebaut werden. Der Name Vogelkirsche stammt daher, dass auch Vögel, wie etwa Stare, gern die Früchte verzehren. Von den Kirschbäumen werden in erster Linie die Früchte genutzt und roh verzehrt, aber auch Marmeladen, alkoholische und nichtalkoholische Getränke daraus gewonnen werden. Die Blüten diesen den Bienen und somit der Honigherstellung, das Holz der Kirsche, welches eine rötliche Farbe aufweist, ist recht hart und mittelschwer und wird überwiegend als Furnierholz eingesetzt (Möbel, etc.).


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Kirchbaum
570
10500
510


Kirchbaum wird bei folgendem TT Hölzern verwendet:

Kiefer - jeder kennt sie, doch wie wirkt sie im Tischtennis

Kiefern, auch als Föhren oder Forlen bezeichnet, sind Nadelbäume der Familie der Kieferngewächse, die vorwiegend auf der Nordhalbkugel der Erde verbreitet sind und kühl-feuchte Klimabedingungen bevorzugen. Eine verbreitete heimische Art ist dabei die Schwarzkiefer (Pinus nigra), die bis zu 800 Jahre alt wird und eine Höhe von bis zu 50 m erreichen kann. Die Nadeln der Schwarzkiefer werden, je nach Unterart, 4-24 cm lang, 1-20 mm breit und verbleiben 3-8 Jahre am Baum. Die Zapfen werden 3-12 cm lang und bis zu 5 cm dick. Schwarzkiefern sind durch ein sehr ausgeprägtes Wurzelsystem mit Pfahlwurzel charakterisiert, die Borke ist in jungen Jahren relativ glatt und gelblich bis (grau-)braun, die später aufreißt und deutlich rauer wird. Das Holz der Schwarkiefer mittelschwer, relativ weich, aber sehr fest und stabil. Besonders das Kernholz besticht durch gelb-rötliche Färbungen. Genutzt wird das Holz für Masten, Pfähle, Bretter, Konstruktionshölzer für den Hausbau usw. Aber auch aus dem Harz wurden und werden z.T. noch Peche, Terpentin oder Kolophonium gewonnen.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Kiefer
500
12000
300


Kiefernholz wird auch als Kernfurnier-Material für Tischtennisschläger genutzt und bekannt dafür, dass es schneller als z.B. Abachi-Furniere ist. Durch die eher geringe Härte sind aber auch Kombinationen mit härteren Zwischen- oder Außenfurnieren denkbar, die dann Eignung als OFF-/Off Hölzer aufzeigen. Dann entwickelt sich ein schnelles Spiel hinsichtlich Block-, Konter- und Topspineigenschaften. Aber auch als Zwischenfurnier (in Mombination mit z.B. Abachi) ist Kiefernholz anwendbar, was dann etwas die Schnelligkeit herausnimmt und die Kontrolle erhöht.

Bei diesen Tischtennishölzern wird u.a. Kiefer verwendet:

Ja - auch Kork wird in Furnieren bei TT Hölzern eingesetzt

Kork ist der in der Botanik verwendete Begriff für die Schicht zwischen der Epidermis und Rinde gewisser Bäume. Diese Bäume sind überwiegend die Korkeiche (Quercus suber) oder auch der asiatische Amur-Korkbaum (Phellodendron amurense). Bei diesen Bäumen wird die Korkschicht mehrere Zentimeter dick. Kork, eine Art natürlicher Hartschaum, ist wasserabweisend, und besteht aus abgestorbenen und luftgefüllten Zellen, die teilweise auch Gerbstoffe zum Schutz gegen Insektenbefall enthalten. Weiterhin ist Kork schlecht brennbar, sehr elastisch sowie weich und besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit, daher ist Kork auch als Wärmedämmstoff geeignet. Andere Einsatzgebiete sind etwa die Verwendung als Schwimmer im Angelsport, als Dichtungsmaterial in verschiedenen Geräten, Pinnwände, Fußbodenbeläge (sogar Fliesen aus Kork) und natürlich als Korken in der Flaschenindustrie. Hauptanbaugebiete für Kork sind der Mittelmeerraum (Spanien, Portugal, Italien). Die Korkschicht wird dabei von den Bäumen abgeschält, wobei die Ernte aller 8-12 Jahre erfolgen kann.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Kork
250
18,6
-


Basswood - Ein Tischtennisholz für Abwehrspieler

Basswood ist die englische Bezeichnung für Linden(-bäume). Linden (wissenschaftliche Bezeichnung Tilia) gehören der Pflanzenfamilie der Malvengewächse an und sind sommergrüne Laubbäume, die in gemäßigten bis subtropischen Gebieten weltweit verbreitet sind. Linden können eine Höhe von 15-40 m erreichen, wobei der Stamm 1-1,8 m dick wird, und ein Alter von bis zu 1000 Jahren. Zur Blütezeit verströmen die Blüten der Linde einen angenehm süßen Duft, aus dem auch Honig gewonnen wird. Das recht helle, zum Teil rötlich oder gelblich angehauchte, Holz wird oft von der Winter- (Tilia cordata) und Sommerlinde (Tilia platyphyllos) genutzt. Einsatzgebiete sind die Bildhauerei, Schnitz- und Drechselholz, Reißbretter, Holzpantoffel oder auch bei Möbelstücken. Basswood Tischtennis Furniere kommen recht selten zum Einsatz, haben dennoch bemerkenswerte Eigenschaften.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Basswood
500
7400
300


Lindenholz ist gegenüber Witterungseinflüssen, Insektenfraß, Fäulnis usw. nicht sehr widerstandsfähig und ein relativ weiches Holz (siehe obere Tabelle). Daher ist das Furnier bei Tischtennisschlägern auch als weich einzustufen, es gleicht bzgl. der Spinwerte der Erle, ist aber im Block- und Konterspiel durch den nicht so hohen Ballabsprung etwas besser geeignet. Als Deckfurnier verwendet sind weiche, kontrollierte und sichere Topspins möglich, also für defensive bis ALL+ Spieler zu empfehlen. Lindenfurniere sind recht günstig und bieten für Einsteiger eine sinnvolle Alternative, da sie, wie bereits erwähnt, für ihre hohe Ballkontrolle bekannt sind.

Hier ist die Liste mit einer Auswahl an Hölzern mit Basswood als Furnier:

Tungwood - eher selten eingesetzt, aber warum nicht?

In einigen Ausnahmen werden Tungwood Tischtennis Furniere eingesetzt. Tungwood, zu Deutsch Tung-Holz, gehört zu der Pflanzenfamilie der Wolfsmilchgewächse. Der Name rührt daher, dass die Pflanze bei Verletzungen der Rinde etwa, einen milchähnlichen Saft absondert. Der deutsche Name ist Holzölbaum (wiss. Bezeichnung Vernicia fordii) und seine Heimat liegt in Südchina, Myanmar und im nördlichen Vietnam. Der Holzölbaum wirft ähnlich wie die heimischen Laubgehölze seine Blätter ab und wird etwa 10 m hoch, seine Rinde ist recht glatt und hell. Die Frucht des Baumes enthält mehrere (meist 5) braunfarbene Samen, aus denen das sog. Holzöl gewonnen wird, welches früher als Brennmittel für Öllampen benutzt wurde. Heutzutage wird dieses Öl als Farbzusatz, Firnis, Holzpflegemittel und Verfugungsmittelzusatz eingesetzt. Auch das Tung-Holz wird genutzt, oft als Balsa-, Kiri- oder Lindenholz-Ersatz, da es recht leicht ist, aber dennoch relativ hart. Durch seine ganzheitliche Nutzung (Öl und Holz) wird Tung weltweit auch in tropischen Gebieten angebaut und kultiviert.

TT Holz aus Santos - viele gibt es nicht - es folgen die Eigenschaften

Santos-Palisander aus der Familie der Leguminosen gehört nicht zu den echten Palisandergewächsen, ist von diesen aufgrund ähnlicher Holzeigenschaften allerdings schwer zu unterscheiden. Santos-Palisander trägt den wissenschaftlichen Namen Machaerum cleroxylum und kommt als Strauch oder mittelgroßer Baum mit astfreien Längen von rund 2-7 m vor, wobei der Stammdurchmesser etwa 60 cm erreicht. Santos ist in Südamerika beheimatet (etwa Brasilien, Bolivien) und ist aufgrund seiner Seltenheit und geringen Größenausmaße zwar ein beliebtes, aber auch recht teures Edelholz. Das Kern-Stammholz ist für seine außerordentlich ansehnliche Färbung und Maserung bekannt: Es kommen rötliche, gelbliche oder violette bis violett-schwarze Farbgebungen vor, die oft wechseln. Zudem ist das Holz sehr schwer, sehr hart und ist auch unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie Feuchte, Schimmel, Fäulnis, Pilze oder auch Insektenbefall. Aufgrund der hohen Härte ist die Bearbeitung mit hohem Kraftaufwand nötig, auch kommt es leicht zur Rissbildung. Verwendung findet das Holz als Furniermaterial, als hochwertige Möbel, Vertäfelungen, Griffe, Drechselarbeiten, Holzblasinstrumente usw. Santos Tischtennis Furniere werden bisher selten verwendet. Die Hohe Härte sind allerdings ein Argument für weitere Prototypen.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Santos
880
10800
1780


Aufgrund seiner überaus schönen Optik werden Santos-Palisander-Furniere im Tischtennis auch als Deckfurniere verwendet. Ansonsten ist santos durch seine hohe Härte sehr schnell, aber dennoch gut kontrollierbar. Aufgrund des hohen Preises ist dieses Furnier allerdings eher etwas für Liebhaber.

In welchen Tischtennis Hölzern wurde es nun verarbeitet?

Makoré - Tischtennis Furnier mit Potential

Makoré, was auch als Baku bezeichnet wird, ist eine Baumart, die in den tropischen Gebieten Westafrikas beheimatet ist. Dazu zählen die Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Liberia und Nigeria. Makoré (wissenschaftlicher Name: Tieghemella hekkelii) gehört zur Familie der Sapotengewächse. Der bis zu 50 m hohe Laubbaum hat einen imposanten Stamm, der bis zu 2 m dick werden kann. Das Holz des Makoré-Baumes ist aufgrund seiner Eigenschaften als Edelholz sehr begehrt: Es ist mittelfest, termitenfest und gegenüber von Witterungseinflüssen, Fäulnis und anderen Insekten sehr widerstandsfähig. Auch ist es recht gut verarbeitbar und ergibt feine, glatte Oberflächen mit einer angenehm rötlich-braunen Färbung. Daher wird es als Furniere für Möbel, Vertäfelungen, Trennwände, im Innenausbau (Parkett, Treppen, Verkleidungen, ...), Bootsbau usw. eingesetzt. Im Tischtennis spielen Makoré Tischtennis Furniere bisher allerdings eine untergeordnete Rolle.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Makoré
780
11500
620


Makoré ist ein mäßig festes, mittelhartes Holz, welches aber gleichmäßig dicht und elastisch ist, besonders das Kernholz. Es wird bei spielsweise als weiteres Kernfurnier als Ersatz zu Balsa, Abachi oder Kiefer eingesetzt und dürfte gerade bei den weicheren Hölzern (z.B. Basa) direkter und schneller sein. Makoré ist sicher ein Holz, mit dem der Spieler einmal etwas anderes ausprobieren kann.

Kevlar - beliebt in letzter Zeit...

Kevlar® ist eine synthetisch hergestellte Aramidfaser, die deutlich fester als andere Fasern ist. Kevlar wird auch als Poly-p-phenylenterephthalamid (PPTA) bezeichnet und ist ein Polyamid. Polyamide sind sog. lineare Polymere (chemischer Stoff, der aus sehr großen Molekülen, sog. Makromolekülen, aufgebaut ist), wobei sich Amidgruppen entlang einer langen Kette immer wieder wiederholen. Kevlarfasern werden aus einer flüssigkristallinen Lösung von polyparaphenylenen Tereph-thalamiden in konzentrierter Schwefelsäure versponnen und dient überwiegend als Konstruktionswerkstoff (auch bei Schrauben, Gehäuse, Zahnräder, im Fahrzeugbau), da es sehr fest, zäh, wärmebeständig, dimensionsstabil und widerstandsfähig gegen organische Lösungsmittel ist. Aber auch der Einsatz als Bekleidung, Fallschirmmaterial, Ballons, Segel, Seile, Fäden usw. sind Anwendungsgebiete. Als Tischtennisfurnier wird Kevlar zur Stabilisation häufig in Offensivhölzern eingesetzt. Diese haben dann einen 5+2 Furnieraufbau.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
Kevlar
145
59000-127000
-


Kevlar ist ein typischer Carbonwerkstoff, der als dünne Schicht ergänzend in der Mitte der TT Hölzer eingesetzt wird. Dies geschieht z.B. bei diesen TT Hölzern:

Texalium - ein Werkstoff für Geschwindigkeit im Tischtennisholz

Texalium® ist ein auf Glasfasern basierendes Gewebe, welches metallisiert (z.B. mit Aluminium) ist und dadurch eine recht glänzende Oberfläche in Metalloptik erhält, die dann etwa silber-, aluminium- oder auch goldfarben aussehen kann. Auch werden die Fasern in Epoxyd- oder Polyesterharze getränkt, um diese zu verfeinern oder in anderen Lösungen, dass auch Farben wie rot, gelb, blau oder schwarz. Diese Materialien werden dann zu Geweben verarbeitet, die sich gut zuschneiden lassen und recht schiebfest sind. Die Einsatzgebiete von Texalium® sind generell flächig geformte Bauteilabdeckungen, wie Skier, Motorhauben, Deckel, Tischplatten, Helme usw. Texalium® wurde in Kalifornien entwickelt und ist schwerer und nicht so fest wie beispielsweise Karbonfasern. Taxalium Tischtennis Furniere sind z.B. in diversen Joola Hölzern verarbeitet.


Dichte (kg/m³
Elastizitätsmodul (N/mm²)
Härte (Janka)
texalium
1111,10
größer 23.000
-


Der Wert für die Dichte sieht auf den ersten Blick recht groß aus. Die Information stammt aus einer Verkaufsseite, auf der steht, dass 1qm 300 g wiegt (Dicke 0,27mm). Der Wert ist auch im Verhältnis zur Dichte von Glas, die zwischen 2000 und 600 kg/Kubikmetern angegeben wird realistisch, da bei derartigen Werkstoffen keine feinen Fasern mit spezifischen Abständen vorkommen.

Und hier wird Texalium u.a. eingesetzt:

Lymphwood - eingesetzt in folgendem Joola Holz

Die Herstellerangabe folgt, die Recherchen ergaben bisher keine geeigneten Informationen. Wer weiß mehr über dieses Tischtennisholz? Bitte E-Mail schreiben! Es wird auf jedem Fall hier eingesetzt:

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