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Wettkampf Plastik

Im Tischtennis werden die Bälle in Trainings- und Wettkampfbälle unterschieden. Bisher wurden beide aus Zelluloid gefertigt, welche daher weit verbreitet sind. Allerdings hat sich an den offiziellen Vorschriften der International Table Tennis Federation (ITTF) seit Juli 2014 einiges getan, denn ab diesem Datum sind bei offiziellen, höherklassischen Wettkämpfen nur noch die neuen Plastikbälle, auch Polybälle genannt, zugelassen. Beide, also Zelluloid- und Plastikbälle, bestehen aus Kunststoff, welche aus sogenannten Makromolekülen (sehr große Moleküle aus sich wiederholenden Grundbausteinen) aufgebaut sind, die wiederum überwiegend aus Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen. Die Gründe für die Einführung der neuen Plastikbälle liegen überwiegend darin, dass Zelluloidbälle extrem leicht brennbar sind und so auch deren Fertigung gefährlich ist. Durch diese Eigenschaft müssen sie auch extra sicher verpackt und versandt werden, was natürlich zusätzliche Kosten verursacht.

Zelluloid vs. Plastik - dies sind die Unterschiede bei den Tischtennisbällen für den Punktspielbetrieb

Wichtig zu erwähnen ist, dass sich die alten Zelluloidbälle von den neuen Plastikbällen unterscheiden:

Bereits rein akustisch hört sich der Plastikball wie ein kaputter Zelluloidball an, er klingt dumpfer. Der Plastikball ist auch etwas größer und in der Regel härter als der Zelluloidball, wodurch er veränderte Flugeigenschaften zeigt. Aufgrund dieser Unterschiede ist es wichtig, sich zeitnah auf die Plastik Wettkampfbälle umzustellen, sodass ein Leistungseinbruch verhindert wird. Dafür gibt es diese natürlich auch als Plastik Trainingsbälle.

Auch die Plastik- bzw. Polybälle sind in dem 3 Stern System erhältlich. Genau wie die Zelluloidbälle werden auch die Polybälle hinsichtlich verschiedenster Eigenschaften streng getestet. Diese Eigenschaften sind z.B.: Einheitliche Masse, Durchmesser, Rundheit, Oberflächenrauigkeit, Absprung- und Flugverhalten. Bezüglich der Rundheit gibt es Plastikbälle mit und ohne Naht, wobei jene ohne Naht eine Weiterentwicklung der Bälle mit Naht sind und so auch qualitativ hochwertiger einzustufen sind. Werden all diese Eigenschaften entsprechend erfüllt, werden die Polybälle mit 3 Sternen bedruckt und sie sind für den Wettkampfbetrieb bei Turnieren offiziell zugelassen.

Alle 3 Stern Tischtennisbälle aus Plastik auf einen Blick

Nach ausgiebigen Tests sind nun bereits zwei Generationen Plastikbälle für den Punktspielbetrieb auf dem Markt. Die Unterschiede sind größtenteils im Preis ersichtlich. Hatten die Tischtennis Plastikbälle anfangs noch eine sichtbare Naht, die mit unter auch dazu führte, dass einige Bälle suboptimale Eigenschaften hinsichtlich des Absprungverhaltens aufwiesen, sind die nahtlosen Plastikbälle von höherer Qualität. Empfehlenswert ist zum Beispiel der Übergang vom Joola Super P zum Joola Flash Ball. Klar, der Preisunterschied ist schon gegeben, aber sowohl die Spieleigenschaften, als auch die Langlebigkeit des Flash-Balls sind Argumente für diesen. Man weiß nicht genau, wie die Entwicklung weiter geht, jedoch ist es durchaus denkbar, dass die erste Generation Plastebälle wieder vom Markt verschwinden wird.

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